classic nights II - Reinhold Friedrich - Samstag, 04. September 2010

classic nights II
Samstag, 4. September 2010, 20.00 Uhr
Marienhof der Abtei Brauweiler
Eintritt: I. Rang 40 Euro/II. Rang 30 Euro
zzgl. System- und Vorverkaufsgebühren
Karten ausschließlich erhältlich über KölnTicket und den angeschlossenen Vorverkaufsstellen, Tel. (02 21) 28 01 oder unter www.koelnticket.de
Trompete: Reinhold Friedrich
Cappella Istropolitana, Leitung: Mario Košik
Programm:
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Ouvertüre zu »Coriolan« c-Moll, op. 62
JOHANN NEPOMUK HUMMEL
Trompetenkonzert Es-Dur
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sinfonie Nr. 7, A-Dur op. 92
Reinhold Friedrich
Sein Debüt bei den Berliner Festwochen von 1982 mit der Sequenza X von Berio und das Debüt im Wiener Musikvereinssaal 1994 mit dem Trompetenkonzert von Haydn, gespielt mit der Klappentrompete, umreißen das weite Spektrum seiner Aktivitäten. Die Liste der Ur- und Erstaufführungen ist lang und enthält so wichtige Komponisten wie Eötvös, Hölszky, Huber, Schnyder und Davies. Die Solokonzerte von Bernd Alois Zimmermann und von Herbert Willi sind ihm besonders wichtig. 2006 gründete Friedrich das Kammerorchester Concerto Grosso, das sich aus Musikern renommierter Klangkörper für Alte Musik wie Concerto Köln, Freiburger Barockorchester und Musica Antiqua Köln zusammensetzt. Seit der Neugründung des Lucerne Festival Orchestra 2003 ist er Solotrompeter unter Leitung von Claudio Abbado.
www.reinhold-friedrich.de
Cappella Istropolitana
Begleitet wird Reinhold Friedrich vom Kammerorchester Cappella Istropolitana. Der Name Istropolitana leitet sich von den beiden Worten Istro (Fluss) und Politana (Stadt) ab. Seit Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit hat das Ensemble aktiv sowohl am heimischen als auch ausländischen Konzertgeschehen teilgenommen. Das Orchester gastierte u. a. in fast allen Ländern Europas, in den USA, Kanada, Japan, China, Neuseeland, Ägypten und Israel und wurde zu so renommierten Festivals eingeladen wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Rheingau Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Das Repertoire war zunächst auf die Musik des Barock und des 20. Jahrhunderts ausgerichtet. Heutzutage spielt das Ensemble sehr oft auch in größerer Besetzung, was ihm erlaubt, sämtliche Werke der Klassik und Romantik bis hin zur Moderne aufzuführen. Das Ensemble wird von international renommierten Solisten und Dirigenten gleichermaßen geschätzt und arbeitet auch regelmäßig mit bekannten Chören zusammen.
Mario Košik
Der aus der Slowakei stammende Dirigent Mario Košik (Jahrgang 1969) studierte zunächst Violine und Dirigieren am Konservatorium in Bratislava, um später sein Dirigentenstudium an der dortigen Akademie für Musik und Theater fortzusetzen. Schon während seiner Ausbildung leitete Košik die Cappella Istropolitana, kurz nach seinem Examen bereits das Symphonieorchester der Akademie für Musik und Theater. Seitdem kooperierte er mit führenden slowakischen und internationalen Orchestern: mit der Staatlichen Philharmonie Košice, der Slowakischen Sinfonietta Žilinie, mit dem Slowakischen Radio-Symphonieorchester, mit der Musica Aeterna, dem Philharmonischen Chor der Slowakei, dem Knabenchor Bratislava, dem Echo Jugendchor, mit dem Kammerorchester Budweis, dem Symphonieorchester Karlsbad, mit der Philharmonie Jena, der Philharmonie Brünn, dem Moravischen Philharmonischen Orchester und den Prager Philharmonikern. Mit dem Dvorák Kammerorchester gastiert Košik regelmäßig in Japan. Am Slowakischen Nationaltheater bereitete er die Weltpremiere des neuen Slowakischen Balletts Rasputin vor. Mit verschiedenen Slowakischen und Tschechischen Orchestern unternimmt er regelmäßig Konzertreisen innerhalb Europas und Japan. Mario Košik ist Chefdirigent des Slowakischen Rundfunk-Orchesters. Er spielte eine Vielzahl von Aufnahmen für das Slowakische und Tschechische Fernsehen, für das Slowakische Radio und den ORF ein. Sein Repertoire reicht von Beethoven bis Hartmann.